Sommerbad Wieren mit Logo

Sommerbad Wieren

Reparaturcafe im Juli mit 12-Stunden-Schwimmen

Außergewöhnliche Veranstaltungen, etwa kühl, aber gut angenommen

Das von der Aktion Sommerbad Wieren (ASW) in Eigenregie betriebene Schwimmbad war Schauplatz von gleich zwei außergewöhnlichen Veranstaltungen. Vor den Funktionsräumen hatten die ehrenamtlichen Reparaturhelfer der Aktion „Wieren2030“ um Ruth und Günter Riggert ihre Tische mit Werkzeug für das Reparaturcafe aufgebaut und auf der KiWi-Terrasse gab es dazu selbst gebackene Torte und Kuchen. Im Schwimmbecken legten beim 12-Stunden-Schwimmen des SC Bodenteich und der ASW die 48 Teilnehmer erstaunliche 241.600m zurück.

Defekte Nähmaschinen, Staubsauger und Fahrräder türmten sich vor den Helfern. Da genügte schon hin und wieder ein Luftstrom aus dem Kompressor und schon erfüllt der Staubsauger wieder seine Aufgabe. Sensibilität war bei der Reparatur der Nähmaschinen gefragt. Dennoch, wenn Kunststoffteile abgebrochen waren, hatten die Repararturhelfer keine Chance. Glück hatte dagegen der Eigentümer einer Motorsäge. Der abgebrochene Griff wurde mit viel Kreativität wieder befestigt. Helfer Torsten Sawalski war erstaunt: „Mich wundert, dass es immer noch defekte Fahrräder in Wieren gibt.“ Das nächste Reparaturcafe findet am 3. August im Sommerbad Wieren statt.

Während beim Reparieren Fingerfertigkeit angesagt war, war im Schwimmbecken Kondition und Ausdauer gefragt, denn wie Bodo Studtmann oder Lukas Hilmer 20 km im Kraulstil zu Schwimmen, erfordert Durchhaltevermögen. In der Frauenklasse standen Belina Schröter und Charlotte Chmelensky mit 15.300m den Männern kaum nach. Pünktlich um 9 Uhr gaben die Cheforganisatoren Inga und Kai Hilbig das Startsignal und exakt um 21 Uhr kletterte der letzte Schwimmer mit viel Beifall aus dem Wasser. Begleitet vom Vater Benjamin Dramsch (15.000m) schaffte die erst vierjährige Jaria 200m. Schon die Fußstapfen der Eltern (Kai und Inga Hilbig) trat mit 1.200m der fünfjährig Lasse. Aber auch mit fast 80 Jahren (Irmgard Schoer, Elke von Ahsen, Burkhard Schudde und Erich Hinrichs) macht Schwimmen offensichtlich noch Spaß. Täglich sind sie im Bad zu finden. Mit 4.400 m schoss Dorle Arndt in dieser Gruppe den Vogel ab. Ein kurioses Rennen liefert sich das Ehepaar Havemann. Am Ende hatte Maren mit 10.200m die Nase knapp vor Ralph (10.100m) vorn.

RepaCaferJuli (2)


Zurück
07.07.2019