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Sommerbad Wieren

Mitgliederversammlung im Regen

Mitglieder und Freunde der ASW waren trotz Corona mit den Ergebnissen zufrieden. Die neue Rutsche ist das Leuchttumprojekt.

Sonnenschein, sommerliche Temperaturen, Hochbetriebe im Schwimmbecken und auf der Liegewiese, so stellt man sich ein Sommerbad vor. Die Aktion Sommerbad Wieren (ASW) hatte es der Beteiberverein des Freibades auch für die erste Open-air-Mitgliederversammlung auf der KiWi-Terrasse geplant. Pech, kaum hatte ASW-Vorsitzender Torsten Sawalski mit seinem Rechenschaftsbericht begonnen, setzte Regen ein. Die fast 70 Mitglieder und Freunde der ASW flüchteten unter Überdach und Sonnenschirme oder spannten gar Regenschirme auf.

Dabei hatte Sawalski trotz der schon zweiten Coronasaison überraschend Positives zu berichten. 2020 gab es statt der von ihm erwarteten „goldener Zwanziger“ mit 16.800 Gästen an 92 Öffnungstagen, keine Veranstaltungen, keine Schwimmkurse, stattdessen belastendende Hygieneregeln, das schlechteste Ergebnis der letzten 5 Jahre. 2021 sieht es trotz Coronaeinschränkungen freundlicher aus. Schon jetzt über 17.000 Besucher und vermehrter Verkauf von Dauerkarten und endlich wieder Schwimmkurse mit 110 Kindern und gut besuchte Aquafitnessangebot hatte der Vorsitzende zu vermelden.

2020 standen pandemiebedingte Investitionen wie „Umkleide ohne Dach“, digitale Echtzeit Besucherzähler mit elektronischer Erfassung der Gästedaten, die kostenlos installiert wurden, neben einer neuen Heizung im Mittelpunkt.

Beim Lob für viel ehrenamtliche Arbeit geizte keiner mit Beifall. Der Beifall wollte beim Vorstellen des Rutschenprojektes kein Ende nehmen. Nach 9 Monaten Bauzeit wurde im Juli die 3m hohe, 2m breite und 10m lange Rutsche geöffnet. Krämer&Theisen, ansonsten als Anbieter von Industriemontagen bekannt, spendete die Edelstahlrutsche. Beim Einbau und Erdarbeiten unterstützten Betriebe aus Wieren und Umgebung. Die Helfertruppe um Michael Verch leisteten über 1.000 Arbeitsstunden. Sawalskis Fazit mit dem Udo Lindenberg Zitat: „... niemals dran gezweifelt, dass wir das überstehen, niemals dran gezweifelt, wir kriegen`s hin!“ Für das 100.000-Euro Rutschenprojekt musste die ASW nur 15.000 aus der Kasse nehmen.“

ASW-Kassenwartinn Birgit Weißert bilanzierte: Geringere Energiekosten unverändert hohe Spendenbereitschaft (14.000 Euro) und der erhöhte Zuschuss der Samtgemeinde haben uns vor einem Defizit bewahrt. Janett Timm für das Veranstaltungstermin: „Wir kamen uns 2020 fast überflüssig vor.“ Ganz anders in dieser Saison. Reparaturcafe, Raus aus der Schule, rein ins Bad und die wöchentliche Kinderferienaktion sorgten für guten Besuch.

MV ASW Bericht im Regen (2)


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22.08.2021