ASW dankt Helfern und Unterstützern – Mehr als 7000 Euro für das Freibad gesammelt
Die Badesaison 2026 ist beendet – Zeit für die Aktion Sommerbad Wieren (ASW), eine erfolgreiche Saison Revue passieren zu lassen. Bei der Helferparty kamen mehr als 70 Ehrenamtliche zusammen. Vorsitzender Moritz Rau dankte ihnen ebenso wie den Sponsoren, Spendern und Gönnern des Vereins: „Ohne euch geht es nicht.“ Bemerkenswert: Für die gemeinsame Dankesfeier brachten die Helfer selbst Speisen und Getränke mit.
Bereits bei den Saisonvorbereitungen packten viele Ehrenamtliche kräftig mit an. An den Sprungbrettern wurden neue Bodenplatten verlegt und der Herren-Sanitärbereich wurde modernisiert. Auch die gepflegten Grünanlagen finden bei den Badegästen immer wieder Anerkennung. Ohne die ehrenamtlichen Kassenkräfte, Wasseraufsichten und Reinigungsteams wäre der Betrieb des Freibades nicht möglich. Besonders an heißen Tagen waren die Rettungsschwimmer gefordert. ”Teilweise waren wir zu viert am Becken und sorgten für die Sicherheit der Badegäste“, berichtete Rau. Auch die Freiwillige Feuerwehr Wieren unterstützte den Verein beim Reinigungsdienst.
Mit zahlreichen Veranstaltungen sorgte die ASW nicht nur für Abwechslung, sondern sammelte zugleich Geld für das Freibad. „Raus aus der Schule, rein ins Bad“, die Haarschneideaktion von Christiane Brandes und das seit vielen Jahren beliebte Reparaturcafé erwiesen sich als Publikumsmagneten. Allein beim Haareschneiden kamen mehr als 3000 Euro an Spenden zusammen, das Reparaturcafé brachte ebenfalls rund 3000 Euro ein. Zusammen mit weiteren Aktionen, darunter „Swim and Run“, flossen insgesamt mehr als 7000 Euro Spenden in die Freibadkasse. Auch der DRK-Blutspendedienst und die AWB mit ihrer Kleidertauschbörse nutzten das Sommerbad für Veranstaltungen.
Erfreulich entwickelte sich auch die Besucherzahl: Mehr als 28 000 Gäste kamen in diesem Jahr ins Sommerbad, nachdem im Vorjahr rund 26 700 Besucher gezählt worden waren. Für die ASW war es damit die stärkste Saison seit 2018.
Auch für die Zukunft hat sich der Verein einiges vorgenommen. Die neue Wärmepumpe läuft. Mit der Samtgemeinde Aue muss aber noch ein Kooperationsvertrag über die Energielieferung abgeschlossen werden, in den auch der Photovoltaikstrom der benachbarten Grundschule einbezogen werden soll. Der Probelauf brachte nach Angaben der ASW bereits Einsparungen von rund 5000 Euro.
Daneben sollen weitere Mitglieder und Helfer gewonnen, Dachplatten ausgetauscht und neue Sonnensegel gebaut werden. Auch eine Klimaanlage für den Kassen- und Personalbereich ist vorgesehen. So will die ASW das Sommerbad auch für kommende Generationen attraktiv und zukunftsfähig halten.


